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Über Uns

Der Songdog Verlag wurde 2004 gegründet und startete 2005 mit dem vierten Roman des Schriftstellers und Neoverlegers Andreas Niedermann, „Verflucht schön“. Primär galt die Absicht nicht der Etablierung einer Art Eigenverlag, sondern der Schaffung von Möglichkeiten, Bücher auch in kleinen Auflagen herauszugeben.

In einer Zeit, in der kleine und mittlere Verlage eingehen, fusionieren und/oder aufgekauft werden und niemand zu wissen scheint, wie es mit dem haptischen Buch weitergehen wird und soll, konnte die Devise nur lauten: Absolut schlanke Verlagstrukturen. Das ist erst mal kein Kunststück. Denn ohne die größtenteils ehrenamtliche Mitarbeit von Freunden geht gar nichts. Nur, das sind die Prämissen, denn viel wichtiger ist die Frage: Was will Songdog für Bücher machen?

Die Zeit des Experimentierens ist nach 4 Jahren vorbei. Die Formate und die Genres sind gefunden. Vorläufig. Durch die Produktion einiger Bücher hat sich gezeigt, dass es für einen winzigen Verlag nicht leistbar ist, große Romane zu publizieren, für deren Bewerbung es kein Budget gibt, und die wir kaum, wenn überhaupt, promoten können.

Anders verhält es sich mit Poetry, Lyrik, Gedichten und Shortstories, deren kleine Auflagen - beinahe schon als Selbstverständlichkeit verstanden, ein kleines, feines Publikum haben. Mit Florian Vetschs zweitem Gedichtband „43 neue Gedichte“ wurde die Reihe „Songdog Poetry“ aus der Taufe gehoben, und mit Franz Doblers„Ich fühlte mich stark wie die Braut im Rosa Luxemburg T-Shirt“ weitergeführt.

Mit H.P. Gansners „Herz“ folgt der nächste Poetry-Band.

Weitere Bände, bzw. Bändchen sind in Arbeit. (Wir haben uns aus „postalischen“, aber auch inhaltlichen Gründen auf ca. 60 Seiten Umfang festgelegt. Postalische Gründe, weil die vereinigte Post aller Länder, Hauptprofiteur eines Mini-Verlages ist. Jeder Postbeamte sollte uns ehrerbietig grüßen!)

Außerdem veranstaltet der Songdog Verlag mindestens ein Mal im Jahr ein Verlagsfest mit Lesungen, Sound, Essen und Trinken. Auch hat sich ein neuer Verbündeter gezeigt: Das Winzerehepaar Michaela und Gerhard Lunzer aus Gols im Seewinkel. Da wo der gute Wein wächst. Also. Dichtung und Wahrheit. So soll es sein. Oder wie Jörg Fauser schrieb: „Der Poet ist ein Lumpensammler, er kommt mit den Abfällen aus, wie... der Schakal...“